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    Adolf-Würth-Zentrum für Geschichte der Psychologie

    Von Helmholtz zu Stumpf

    10.03.2015

    Nach über zwei Jahren endet am 20. März 2015 unsere Helmholtzausstellung. Vom Physiker aus Indien über einen Helmholtzforscher aus Japan bis hin zu einer Doktorandin aus Venezuela konnten wir zahlreiche Besucher aus aller Welt durch diese Ausstellung führen.

    Logo Stumpf-Ausstellung

    Hermann von Helmholtz ist ein großer Name in der Wissenschaft. Eine Ausstellung, die einen Schwerpunkt auf seine Leistungen für die Psychologie legte, gab es bisher jedoch noch nicht. Entsprechend groß war der Anklang, den unsere Ausstellung "Hermann von Helmholtz - Ein Wegbereiter der Psychologie" gefunden hatte. Nach nunmehr über zwei Jahren ist es jedoch an der Zeit, etwas Neues zu gestalten.

    Seit 2014 ist das Adolf-Würth-Zentrum durch eine Schenkung der Familie Stumpf im Besitz von weiteren Teilen des Nachlasses des Philosophen und Psychologen Carl Stumpf (1848-1936). Carl Stumpf studierte an der Universität Würzburg und erhielt hier bereits im Alter von nur 25 Jahren seine erste Professur. Es folgte eine stets aufsteigende Karriere, die ihn über weitere Stationen an den Universitäten Prag, Halle, München und schließlich Berlin zu einer international hoch anerkannten Forscherpersönlichkeit werden ließ. Carl Stumpf ist nicht nur einer der geistigen Väter der später so erfolgreichen Gestaltpsychologen, er ist auch der Begründer des Berliner Phongrammarchivs, das heute zum "Memory of the World" der UNESCO gehört.

    Unsere Ausstellung "Carl Stumpf und die Anfäge der Gestaltpsychologie" wird nach einer kurzen Umbauphase voraussichtlich im Mai für die Öffentlichkeit verfügbar sein. Wir werden Sie darüber auf dieser Seite informieren.

     

     

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